Den richtigen Trader finden – Die Genetik eines Supertraders

Den richtigen Trader finden – Die Genetik eines Supertraders

dna supertrader - signalgeber trader findenWenn wir einen „Supertrader“ und das was Ihn ausmacht mit einem Wort definieren müssten, dann würde uns nur ein Wort einfallen: Beständigkeit. Das trifft nicht nur auf den „kleinen Top-Trader“ zu, der bei einer Copy Trading-Plattform seine Schar von Anhängern hat, sondern auch auf den Hedgefonds-Manager, der mit Milliarden im Kundenauftrag hantiert! Im Laufe der Jahre haben wir selbst große Hedgefonds gesehen, die nach jahrelangen Renditesteigerungen plötzlich „abgestürzt“ sind. Schuld war meistens der kurzfristige Horizont Ihrer Handlungen. Die Jagd nach schnellem Geld!

Damit sollte eines sicher sein: Beständigkeit schlägt Schnelligkeit.

Das erinnert vielleicht ein wenig an die Fabel mit der Schildkröte und dem Hasen oder an das bekannte Sprichwort „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Demzufolge bedeutet es nichts anderes als das sich selbst kleine Erträge über einen längeren Zeitraum zu hohen Gewinnen summieren und dadurch wahrer Erfolg definiert wird.

Halten Sie also bei einem Trader Ausschau nach Beständigkeit!

Gute Trader finden – Die Auswahl der Signalgeber

Wir bedienen uns einer weiteren Analogie um Ihnen die Auswahl der Trader zu schwieriges gelaende beim trading - trader finden beim copy tradingvereinfachen, damit Sie für sich, den besten Trader finden. Denn eines müssen wir hervorheben: Den EINEN richtigen Trader gibt es nicht! Auch nicht beim Copy Trading!

Trader sind vielleicht ein bisschen wie verschiedene Fahrzeugmodelle. Man kommt mit allen ans Ziel. Das „Wie“ ist immer nur eine Frage des Besitzers.

Der eine mag lieber einen Geländewagen, der rustikal auch durch schweres Gelände fahren kann. Es ist holprig und die Sitze sind hart. Er verrichtet aber seinen Job. Man sollte damit aber nicht auf lange Autobahnfahrten gehen!

Der andere mag eine ruhige und leise Limousine, die langsam „dahinschwebt“. Die Reise ist bequem und komfortabel. Andere setzen auf die modernste Ausstattung und schnellste Motorisierung bei Autos. Weil die tolle Ausstattung aber oft sehr anfällig ist, passiert es nicht selten, dass das Auto deswegen oft in der Werkstatt ist. Das ist ärgerlich und kostet in Summe meist noch mehr Geld. Oder man fährt gerne zu schnell, verschleißt die Teile übermäßig und überdreht den Motor. Varianten gibt es viele.

Was wir Ihnen mit diesen Beispielen zeigen wollen ist, unter all den Signalgebern gibt es viele verschiedene Trader Typen. Welchen Sie wählen, hängt wie bei den Autos, nur von Ihren Präferenzen ab. Im Grunde sollte bei allen aber nur das eine zählen, das sie Sie einigermaßen sicher an Ihr ersehntes Ziel bringen!

Im Folgenden beschränken wir uns wegen der Vielfalt aber auf zwei wesentliche Typen, mit den erwiesenermaßen besten Erfolgsaussichten.

Zusätzlich zur Auswahl nach Tradertypen, gehen wir weiter unten auf spezielle Kriterien bei der Auswahl ein. > Hier können Sie direkt zu den weiteren Kriterien bei der Traderauswahl springen <

Die Auswahl des erfolgsversprechendsten Signalgebers nach Tradertyp

Der aggressive Trader

Dieser Trader hat, wie schon offensichtlich sein dürfte, eine wesentlich aggressivere Art und Strategie. Er ist eher jemand der schnell in den Markt geht, kurzfristige Schwankungen ausnutzt und mit erhöhtem Risiko auf verschiedenste Bewegungen setzt. Um das Beispiel mit den Autos fortzusetzen, ist er derjenige mit der überhöhten Drehzahl. Wenn Sie jemand sind, der „schwache Nerven“ hat, dann ist das bestimmt nicht der Trader, denn Sie kopieren sollten. Dieser Trader kann auch auf lange Sicht erfolgreich sein, aber er hat ein starkes monatliches „Auf und Ab“.

Bei diesem Traderprofil, kann es schon einmal vorkommen, dass Sie über einen Monat lang nur ein rotes Minus sehen. Doch im nächsten Monat hat sich die Marktlage geändert (das „Gelände“) und jetzt ist dieser Trader wieder in seinem Element und kommt so richtig „in Fahrt“. Die schwarzen Pluszahlen, überwiegen – hoffentlich – über dem vorangegangenen Minus. Das ist vollkommen Normal. Auch unter institutionellen Tradern gibt es solche Typen und auch diese haben solche Momente.

Selbst automatisierte Handelssysteme, die von Großbanken verwendet werden, fahren unterschiedlich aggressive Strategien. Die meisten Systeme die im Hochfrequenzhandel im Bruchteil von Sekunden kaufen und verkaufen, sind damit von Natur aus darauf ausgelegt, eine „aggressive“ Gangart zu fahren. Dabei ist gemeint, schnell in den Markt zu gehen und schnell wieder raus.

Doch selbst diese scheinbar unfehlbaren automatisierten Systeme können durch unvorhersehbare Marktbewegungen mit der falschen Richtung überrascht werden und damit Verluste verursachen. Aber das ist für die Banken kein Problem. Denn selbst diese Systeme erholen sich auf lange Sicht, weil Sie in Summe immer mehr Rendite erwirtschaften als Verluste.

Die wichtigsten Auswahlkriterien bei einem aggressiven Tradertyp sollten also sein, dass das sich diese „Tiefgänge“ (im Englischen: Drawdown) im Rahmen halten und das Einlagekapital nie über einen festgelegten Wert oder gar komplett vernichtet wird und damit auf lange Sicht immer mehr Gewinne als Verluste erwirtschaftet werden.

Der ruhigere Trader

Dann gibt es auf der anderen Seite den Trader, der eher mit „kleinen Zahlen“ handelt, ruhig und besonnen seine Trades aussucht, seine Strategie viel langfristiger ansetzt und dadurch vielleicht auch weniger aktiv erscheint. Dieser Trader springt nicht auf jeden Trend auf, analysiert mehr und wartet oft ab. Dennoch handelt auch er aktiv aber eben nicht so übermäßig. Er erarbeitet damit auf den ersten Blick vielleicht nur kleine Renditen mit diesen wenigen Trades.

Die Gewinne sind aber meist beständiger und so sammelt sich über die Zeit einiges an Gewinnen an, die wiederum in Summe ganz beachtlich ausfallen können. Auf diesen Typ Trader trifft das Eingangs erwähnte Merkmal der Beständigkeit am ehesten zu. Er ist auf jeden Fall derjenige den Sie suchen und dem Sie folgen sollten.

 

Beispiele von Tradern aus der Praxis

Wir haben im Nachfolgenden, einige Trader aus der Praxis als Beispiele für Sie heraus gesucht. Diese haben wir der Copy Trading-Plattform eToro entnommen. Wir hätten ebenso welche von ayondo oder ZuluTrade oder irgendeiner anderen Plattform entnehmen können. Diese Grundtypen und Prinzipien lassen sich auf jeden Trader auf jeder Plattform anwenden. Wir haben auch bewusst die Namen herausgelassen. Es handelt sich hier um 100% echte Trader (Stand: Februar 2016), die auf der Plattform und in der Community aktiv sind und mit echtem Geld handeln.

Es geht uns hier nicht darum, Empfehlungen für bestimmte Personen auszusprechen. Im Moment geht es darum, Sie – als Leser und Interessierten – über die wesentlichen Merkmale eines „guten“ Traders zu informieren. Keiner kann in die Zukunft schauen, aber es gibt Prinzipien und Tradertypen die auch in der Finanzwelt ziemlich universell sind.

Wir zeigen die zuvor genannten Trader-Typen an zwei Beispielen, die wir ganz einfach als „Schildkröte“ für den ruhigeren Typen und für den aggressiveren Typen „Springer“ nennen.

Die „Schildkröte“

Wir wollen alles immer schnell und sofort. Dieser Signalgeber, ist nichts für Ungeduldige. Er nimmt sich Zeit und handelt nicht oft. Er verfolgt nicht jede Bewegung. Er handelt nicht bei jeder Wirtschaftsnachricht (siehe Artikel Worauf sie beim Handel auf Wirtschaftsnachrichten achten sollten) und er bewegt den Kontostand nur wenige Punkte nach oben. Dafür macht er das konstant und beständig. Im Nachfolgenden sehen wir wie die grafische Umsetzung einer solchen Handelsstrategie in Erfolgen aussieht:

Copy Trading Traderprofil Schildkroete - Trader finden
Trader „Schildkroete“ – Quelle: eToro

Dieser Trader hat meistens „grüne Monate“. Die Rendite ist konstant und in manchen Monaten, lässt er lieber „die Finger“ davon, in den Markt einzusteigen. Bitte beachten Sie, dass selbst dieser Trader schon mal „rote Monate“ haben kann. Diese halten sich aber in Grenzen. Er sucht nicht die „Wahnsinns-Rendite“ und er spielt sein Spiel mit einer gewissen Beständigkeit und Nachhaltigkeit.

Sie finden solche Trader, indem Sie bei den Filterfunktionen der jeweiligen Plattformen, auf Einstellungen wie: Daily and Weekly Drawdown, Häufigkeit der Handelsaktionen pro Tag/Woche, Rendite pro Vierteljahr, Risikofaktor usw. achten. Sie sollten immer gemäßigte Einstellungen machen wie wenig Rendite und wenig Trades. Dieser Trader handelt mehr nach dem „Scharfschützenprinzip“ und nicht so sehr nach dem „Schrottflintenprinzip“!

Am Ende des Jahres war auch dieser Signalgeber – und jeder der seine Handlungen kopiert hat – auf jeden Fall sehr erfolgreich. Er hat zumindest eine größere Rendite erzielt, als eine Bank oder ein Versicherungsfonds.

Der „Springer“

Dieser Trader geht aggressiver und offensiver vor. Das ist nicht unbedingt schlecht. Es ist nur eine andere Art auf die Märkte zuzugehen. Er handelt vielleicht auch während der geschäftigen und turbulenten Zeit der Bekanntmachung von Börsennachrichten (Nonfarm-Payrolls, usw.). Er nimmt bewusst das damit verbundene Risiko in Kauf! Seine Follower müssen „den hohen Wellengang“ dann auch mitmachen. Sie akzeptieren diese Art des Handels, weil sie hier sind um „haushoch“ zu gewinnen. Auf der anderen Seite akzeptieren sie aber auch die ständig wechselnden Monatsrenditen, die schnell mal in höherer Zahl negativ ausfallen können:

Copy Trading Traderprofil Springer - Trader finden
Trader „Springer“ – Quelle: eToro

Am Ende des Jahres, hat auch „der Springer“ die Verluste wieder wett gemacht und beendet das Jahr mit einer ordentlichen Rendite, die auf jeden Fall über der liegt, die eine Bank oder ein Versicherungsfonds jemals geben würden! Aber achten Sie genau auf diese Grafik. Es sind ein paar Monate mit tiefen Einschnitten dabei. In dieser Zeit müssen Sie auch die Ruhe bewahren können und ihren Blutdruck unter Kontrolle halten. Wenn Ihnen das zu viel ist, dann tun sie es sich lieber nicht an. Es gibt dann genug andere Signalgeber, die wohl besser für Ihre Nerven sind.

Auswahl des Signalgebers nach speziellen Kriterien

Wir haben hier nun zwei Typen der möglichen Traderprofile betrachtet. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten und Kriterien, damit sie den richtigen Trader finden. So manche Trader werden öfter kopiert und andere wiederum haben trotz hoher Gewinne weniger Follower. Und bei ganz anderen braucht man einfach ein größeres Anlagekapital, um ihren Erfolg zu reproduzieren.

Um nun unter der Vielzahl an möglichen Tradern den besten für sich auszusuchen, sollten Sie noch diese speziellen Kriterien beachten:

• Nicht auf die Anzahl der Follower schielen: Signalgeber die die meisten Follower haben, sind nicht für alle immer die Besten. Sie sollten besser darauf achten, mit welchem Erfolg in der Vergangenheit gehandelt wurde, um zu prüfen, ob der Trader für Sie und Ihre Strategie passt.

• Was zeigt die Vergangenheit: Analysieren Sie die zurückliegenden Trades und die Erfolge des Traders. Nur so können Sie nachvollziehen wie der Erfolg zustande kam und ob es langfristig dabei bleibt.

• Machen Sie einen Bogen um Trader mit 100% und mehr Gewinn: Bei zu hohen Gewinnen ist Vorsicht geboten. Es gibt sicherlich sehr gute Performer, aber die hohen Gewinne werden bei den meisten nur kurzfristig erkauft, z.B. indem viele Positionen eröffnet werden aber nicht geschlossen. Das kann schnell nach hinten los gehen!

• Monatliche Performance analysieren: Nur wer regelmäßig tradet und dauerhaft am Markt präsent ist, wird die beste Rendite erwirtschaften. Es gibt selbstverständlich ruhigere Handelsmethoden aber dennoch sollte selbst bei diesen regelmäßig ein Handel stattfinden (Schließen von Positionen – erneutes Öffnen von neuen Positionen). Nur vielleicht nicht in großem Umfang. Achten Sie darauf ob eine Passivität und Verluste aus Vormonaten durch Aktionismus in erfolgreichen Monaten verdeckt werden sollen.

• Anzahl und Häufung von offenen Positionen: Schauen Sie ob der Trader häufig oder viele offene Positionen führt und fragen Sie ihn weshalb. Bevorzugen Sie lieber Trader mit regelmäßigen Handel und geringeren Gewinnchancen als jemanden der viele Positionen offen hält und deshalb auf volles Risiko geht, um die Gewinnchancen zu erhöhen.

• Geringes Risiko: Gute Signalgeber haben ein gutes Risikomanagement und sollten deshalb ein geringeres Risiko ausweisen. Überprüfen Sie den zurückliegenden Drawdown bei Positionen, um zu verstehen ob der Trader nicht nur auf hohe Gewinne aus ist, sondern auch geringere Verluste zu erreichen versucht.

• Analysieren Sie auch die Follower: Prüfen Sie nicht nur den Trader selbst, sondern auch seine „Gefolgschaft“, also alle die ihn kopieren. Hat sich durch das Kopieren des Signalgebers deren Ergebnis verbessert und wurden nachweislich Erfolge erzielt? Stellen Sie sich untereinander Fragen und nutzen Sie, sofern vorhanden, die Chat-Funktion!

 

Schlußfolgerung

balance bei der auswahl - gute trader findenDie wichtigste Lektion, die Sie bei ihrer Auswahl schlußendlich mitnehmen sollten ist diese: Es gibt viele verschiedene Faktoren die mit einspielen, bevor sie den richtigen Trader finden und damit an ihr Ziel kommen.

Bei all den Möglichkeiten hängt es aber letztendlich auch von Ihnen, den angewandten Kriterien und Ihrem bevorzugten Handelsverhalten sowie vom angewandten Risikomanagement ab, die entsprechenden Trader mit der passenden Strategie auszusuchen und diesen dann durch dick und dünn zu folgen! Niemand kann ihnen mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, welcher Trader zu Ihnen passt oder ob dieser auch in Zukunft die Erfolge die er bereits erzielt hat, wieder erreichen wird.

Viele Einsteiger fangen deshalb erst einmal mit Begeisterung an aber sobald die ersten Verluste kommen, geben Sie das Handeln gleich wieder. Oder Sie fangen an selbst „zu springen“. Sie springen dann wenn Sie ein paar Trader gefunden haben von Signalgeber zu Signalgeber und von Broker zu Broker – immer und immer wieder. Der Grund für den Verlust wird beim Broker gesucht oder beim Signalgeber.

Dabei gehört dieses „Auf und Ab“ eben auch zum Börsenhandel dazu. Es gehört sogar zum Leben selbst dazu. Die Finanzwelt reflektiert nur diese natürliche Fluktuation und wir sollten lernen, anstatt vor ihr zu flüchten, besser damit umzugehen. Bleiben sie wenn Sie Ihre passenden Signalgeber gefunden haben beständig dabei. Die Springerei kostet sie nicht nur Nerven und Zeit sondern auch zusätzliche Gebühren und damit Ihr Geld!

Ein letzter Tipp: Engagieren Sie sich auch auf mehreren Plattformen und Communities. So finden Sie dann über eine breitere Streuung der gegebenen Möglichkeiten, die vielversprechendsten Trader und Strategien, die Sie erfolgreich kopieren können.

 

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Weitere Artikel gehen noch auf weitere Dinge ein, wie z.B. häufig vorkommende Finanzbegriffe wie Drawdown oder wie sich die Anzahl und Häufigkeit von Trades auf das Risiko auswirken und wie man das Risiko generell bewerten kann. Informieren Sie sich umfassend auf unseren Seiten, um Ihren Erfolg mit Copy Trading zu steigern!

 

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Den richtigen Trader finden – Die Genetik eines Supertraders was last modified: Juli 11th, 2016 by Copy Trader
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